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Noch mehr Umsatz aus der Wolke

Die Digitalisierung schreitet – oder eher rast –immer weiter voran. Ein Trend, der noch vor wenigen Jahren nicht einmal ausgewiesenen Experten ein Begriff war, prescht besonders kraftvoll vor: die Auslagerung von Daten in sogenannte Clouds (Wolken). Vorteil: Dokumente müssen nicht mehr auf der eigenen Festplatte gespeichert werden. Dies schont Speicherkapazitäten auf dem eigenen Rechner und noch dazu gibt es keinen Datenverlust, sollte der heimische Computer oder der Unternehmens-Server den Geist aufgeben.

Die weltweite Nummer 1 gegen Krebs

Die Pharmabranche ist für Anleger kein einfaches Pflaster. Zwar steigt der Bedarf für medizinische Versorgung stetig – eine zunehmende Weltbevölkerung, steigender Wohlstand in den Schwellenländern und die Alterung der Gesellschaft in den Industrienationen sind hier die Treiber. Dennoch wachsen die großen Player, wenn überhaupt, nur noch sehr verhalten. Harte Konkurrenz und ein brutaler Preiskampf machen den Pharmakonzernen zu schaffen. Um ihre bisherige Marktposition verteidigen zu können, werden vermehrt Übernahmen getätigt und der Bereich Forschung/Entwicklung gewinnt mehr und mehr an Bedeutung.

Virenschutz – ganz ohne Impfung

Während in Deutschland und vielen anderen Ländern die Impfkampagnen gegen die Corona-Infektionskrankheit auf vollen Touren laufen, verursachen ganz andere Viren bei Unternehmen und Institutionen große Schäden. Dabei greifen die Erreger in diesen Fällen nicht etwa Menschen an, sondern befallen Computersysteme. Um zum Normalzustand zurückzukehren, müssen die so attackierten Betriebe häufig hohe Geldbeträge aufwenden.

Eingepackt und weggeschickt

Wenn das der Verhüllungskünstler Christo noch hätte erleben dürfen: Als der bulgarische Exzentriker 1995 den Berliner Reichstag mithilfe riesiger Stoffbahnen versteckte, hatte er sich wahrscheinlich nicht träumen lassen, was heutzutage alles verpackt wird. Online-Händler wie Amazon haben allein 2019 in Deutschland rund 1,9 Mrd. Pakete verschickt. Die Pandemie hat diese Zahl sicher nochmals deutlich gesteigert. Und davon profitieren selbstverständlich die Hersteller von Verpackungsmaterial.

Hype-Thema ETFs – Risiken des passiven Investments

Wer träumt nicht davon? Risikolos und maximal komfortabel Geld anlegen, dabei kontinuierlich stabile Gewinne einstreichen und das Ganze quasi ohne nennenswerte Gebühren. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Ist es wohl auch. Und doch ist dies letztlich die ungefähre Bottom Line, des seit mehr als zehn Jahren anhaltenden ETF-Booms.

Das Geschäft mit der Pflege – ein nachhaltiges Vorbild aus Down Under

Ein Bereich, der uns und viele Anleger immer wieder bewegt, ist das Thema Nachhaltigkeit und Ethik beim Investieren. Gerade bei vielen Großkonzernen lassen sich hier immer wieder kritische Aspekte finden. Nehmen wir beispielsweise die Wasserpolitik von Nestlé. Der Konzern kaufte jahrelang in Entwicklungsländern Trinkwasserquellen auf. Die dortige Bevölkerung verlor damit den freien Zugang zu diesen Quellen. Das gesunde Wasser, das von Nestlé in den Supermärkten angeboten wird, können sich diese Menschen nicht leisten.

Philip Morris – der Marlboro-Konzern erfindet sich neu

Immer wieder werden wir nach krisenfesten und konjunkturunabhängigen Investments gefragt. Eine Branche, die quasi als Grundlage ihres Geschäftsmodells eine kontinuierlich stabile Absatzrate verzeichnen kann, ist die Tabakbranche. Die Geschäftslage ist nicht von der Konjunktur abhängig. Wer dem Laster nachgeht, findet auch Wege, es zu finanzieren. Die Kundenbindung funktioniert sozusagen wie ein Abo-Modell mit Suchtfaktor als Laufzeitbasis. Moralisch-ethisch mag man davon halten, was man will – für das Geschäftsmodell kommt dies einer Absatzgarantie gleich.

Nestlé – kein „kalter Kaffee“

Nescafé ist Ihnen sicherlich ein Begriff. Mit dieser Marke sorgte der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé bei Verbrauchern erstmals 1938 für Furore. Den in heißem Wasser löslichen Instantkaffee kannte nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland buchstäblich jedes Kind. Na ja, wenn es halt mal schnell gehen muss. Heute hat die Angebotspalette des Konsumgüterkonzerns fast jede Grenze gesprengt. Nicht nur im Kaffee-Business hat sich viel getan. Das Markenportfolio ist derart groß, dass man als Konsument schon mal den Überblick verlieren kann. Viele Verbraucher konsumieren tagtäglich Nestlé-Produkte, ohne dies zu wissen.
Der Privatinvestor Blogartikel DAX

Der DAX wird zum DAX 40 – warum wir diesbezüglich cool bleiben

33 Jahre nach seiner Auflegung will sich der deutsche Leitindex neu erfinden. Im September wird der „DAX 30“ zum „DAX 40“. Zu den jetzigen Index-Titeln kommen also zehn weitere hinzu. Auch am Regelwerk, also an den Kriterien die Unternehmen überfüllen müssen, um in den DAX aufgenommen zu werden und um darin bleiben zu können, wird es Änderungen geben.

FIVERR: 60% Umsatzwachstum sind „Mr. Market“ nicht genug

FIVERR gab vor zwei Woche seinen Zahlen zum zweiten Quartal 2021 bekannt. Die Reaktion an der Börse glich einem Erdrutsch: innerhalb eines Tages sackte der Kurs von 230 auf 180 USD und damit um 20 % ab. Auch in den Folgetagen ging es weiter nach unten. Zeitweise stand die Aktie von FIVERR nur noch bei 168 USD. Zur Erinnerung: im Februar notierten die Anteilsscheine sogar schon mal zu 320 USD. Was ist nun passiert, dass die Aktie von einem Tag auf den anderen vom „Superstar“ zum „Parier“ wurde? Der Umsatz legte im zweiten Quartal um 60% zu. Im ersten Quartal ging es noch mehr als 70 % - scheinbar war das jetzige Wachstum „Mr. Market“ nicht genug.

Es läuft wieder – der pandemiegebeutelte Biermarkt erwacht

Produkte des Grundbedarfs sind krisenfest und durch nichts zu erschüttern. Was zum täglichen oder zumindest regelmäßigen Verbrauch im Alltag zählt, ist nicht konjunkturabhängig, sondern wird im Groben und Ganzen kontinuierlich konsumiert. Keine großen Erschütterungen zu erwarten für Unternehmen, die in diesem Bereich angesiedelt sind. Das klingt aus Anlegersicht natürlich herrlich sicher. Aber gilt das wirklich immer?

Apple: Profitabelstes Unternehmen der Welt.

In Deutschland gab es einmal den Spruch: „Wer einmal hinterm Stern gesessen, der wird Mercedes nie vergessen.“ So manche Autofahrer kamen bei diesem Satz ins Schmunzeln, für viele war da aber mehr als ein Körnchen Wahrheit dabei. Im Wettbewerb um mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones ist gerade eine ähnliche Entwicklung ab. Wer sich einmal ein iPhone zulegte, wird sich sehr wahrscheinlich auch beim nächsten Mal für diese Marke von Apple entscheiden und nicht für ein Gerät aus dem Hause Samsung, Huawei oder Xiaomi. Und wer einmal im PC- und Notebooksegment von anderen Herstellern in die Apple-Welt wechselte, will sicherlich auch nie wieder zurück.