Die Rallye ums Gas

Überall um uns herum steigen die Preise. Die zunehmende Inflation ist längst in den Geldbeuteln der Verbraucher spürbar. Und auch die Unternehmen sind mit an allen Ecken und Enden steigenden Kosten konfrontiert – die letztlich dann eben auch an die Endverbraucher weitergegeben werden. Eine Kostenstelle, die sowohl private Haushalte als auch Unternehmen direkt betrifft, ist die Energieversorgung. Energie wird schließlich immer benötigt – egal ob im industriellen oder privaten Umfang. Hier sind die Preissteigerungen besonders stark. Übrigens nicht nur bei uns: Auf der ganzen Welt hört man von steigenden Energiepreisen und von Versorgungsproblemen.

Das Geschäft mit Kaffee – ein Genuss

Kaffee ist ein profitables Geschäft. Dies gilt nicht nur für Lebensmittelkonzerne. Wer den Geschmack der gerösteten Bohnen voll genießen will, braucht dafür auch die richtige Maschine. Die Nachfrage nach Kaffeevollautomaten und traditionellen Siebträgermaschinen für den Heimbedarf ist im letzten Jahr deutlich gestiegen. Kein Wunder: Cafés und Restaurants waren während des Lockdowns schließlich monatelang geschlossen. Verbraucher holten sich den perfekten Kaffeegenuss also nachhause.

„Wer suchet, der findet“

Selbst wenn Sie dieses Bibelzitat auf Anhieb nicht zuordnen können, als Internet-User kennen Sie es garantiert: Sie möchten nähere Informationen zu einem Sachverhalt, interessieren sich für ein bestimmtes Produkt oder wollen ein Reiseziel vorab kennenlernen. Da gibt es für viele nur eins: Sie googeln. Der Begriff hat es sogar schon in den Duden geschafft.

Veranstaltungs- und Reisemarkt ziehen massiv an

Es wurde aber auch Zeit – so lange stand unsere Erde gefühlt noch nie still. Veranstaltungen, Events, Konzerte auf der einen, Reisen, Kongresse und Urlaube auf der anderen Seite: Die Zeit des Däumchendrehens und In-Die-Luft-Starrens (nichts anderes blieb den Reise- und Event-Veranstaltern im letzten Jahr übrig) scheint langsam dem Ende zuzugehen.

Medtronic: Ein Unternehmen, das niemals stillsteht

Die anhaltende Wachstumsabkühlung in China, befeuert durch die Probleme des hoch verschuldeten chinesischen Immobilienentwicklers Evergrande ist nur ein Grund für den derzeitigen Seitwärtstrend an den internationalen Aktienmärkten. Der stetige Anstieg der Preise für Transport, Energie und Rohstoffe überall auf der Welt setzt die Margen vieler Unternehmen unter Druck. Dies beeinflusst deren Kursentwicklung an der Börse zusätzlich. Dennoch gibt es Branchen, die dem aktuellen Trend trotzen. Eine davon ist die Medizintechnik.

Der Chip-Champion aus der Schweiz

Die Halbleiterindustrie ist eine Branche mit Zukunft. Es liegt auf der Hand: Ohne Rechenchips geht in der digitalen Welt nichts, denn die Voraussetzung dafür, dass Alltagsgegenstände künftig mehr und mehr mit uns und untereinander „kommunizieren“ können, sind nun mal die in ihnen verbauten Chips. Die Einsatzgebiete sind groß. Groß ist auch die Zahl der Unternehmen, die sich in dieser Branche tummeln und miteinander im Wettbewerb stehen. Für Anleger ist es da gar nicht so einfach, die richtigen Unternehmen herauszupicken. Wir haben uns daher für Sie in der Halbleiterbranche umgesehen.

Politik vs. Big-Tech – ein Kampf gegen Windmühlen

Dass die Digitale Transformation durch die weltweite Corona-Pandemie einen maßgeblichen Beschleunigungsschub erfahren hat, ist keine Neuigkeit. Schaut man sich die prominenten Akteure mit digitalen Geschäftsmodellen an, ist nur mehr als deutlich ersichtlich, in welchen Bereichen die „Krisengewinner“ zu finden sind. Onlinehandel, Cloud-Dienste, Künstliche Intelligenz (KI), Internet der Dinge (Internet of Things – IoT), IT-Systeme, Software-Lösungen und Soziale Medien – das Internet als Verkehrsknotenpunkt für Handel und Kommunikation hat einen unumkehrbaren Boost erfahren, der die Marktmacht der großen Tech-Konzerne immer größer werden lässt.

Das wahre „Amazon Chinas“

Die schwachen Konjunkturdaten aus China in den letzten Wochen haben an den asiatischen Börsen für einigen Wirbel – und damit einhergehenden Kurskorrekturen – gesorgt. Deltavariante, lokale Lockdowns und wirtschaftspolitische Maßnahmen haben Unsicherheiten erzeugt, die auch auch die ansonsten gerade pandemietechnisch sehr krisenresistenten Techwerte unter Druck setzen. Dabei ist ein Teil der Herausforderungen hausgemacht: Mit immer härteren Regulierungsmaßnahmen schränkt die Regierung aus Peking die Marktposition chinesischer Internet-Giganten und Onlinehändler im eigenen Land ein. Angezählt ist deren Ära trotzdem noch lange nicht.

Mogelpackung Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit: Für dieses Thema lassen sich in jüngster Zeit immer mehr Investoren begeistern. Daher verleihen sich zahlreiche, vielfach nur mit diesem Attribut neu aufgelegte Fonds einen grünen Anstrich. Aber was wirklich dahintersteckt, bleibt vielfach intransparent. Fondsgesellschaften, Banken und Online-Broker werben teilweise besonders aggressiv damit. Wie weit man deren Marketingversprechen trauen kann, bleibt dahingestellt.

Von Höchststand zu Höchststand

Der deutsche IT-Dienstleister Bechtle scheint derzeit nicht zu stoppen zu sein, von Quartal zu Quartal präsentiert der Konzern ein Rekordergebnis nach dem anderen und auch die Aktie jagt von einem Hoch zum nächsten. Erst letzte Woche erklomm der Kurs einen neues Allzeithoch. Ist jetzt allmählich Vorsicht angesagt? Schließlich weiß ein erfahrener Investor: In aller Regeln wachsen selbst die grünsten Bäume nicht in den Himmel. Die Kursentwicklung von Bechtle können wir nicht vorhersehen. Was die Geschäftsperspektiven betrifft, scheint aber das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht zu sein.

Weit mehr als Rauch – der Tabakgigant in den USA

Gesundheitsbewusstsein liegt bei den Industrienationen weiter im Trend. Diese Entwicklung bekommt auch die Tabakbranche zu spüren. Die Aktien der großen Zigarettenkonzerne unterlagen in den letzten Jahren starken Schwankungen. Dennoch ist die Branche krisenresistenter als viele andere. Das Geschäftsmodell ist an sich nicht zyklisch und kann sogar von Krisen profitieren, denn geraucht (und getrunken) wird immer. Die Kapitalintensität ist sehr gering – lediglich die Ausgaben für Investitionen in die Zukunft durch Übernahmen oder die Sicherung von Anteilen an anderen Unternehmen erfordern Geld.

Noch mehr Umsatz aus der Wolke

Die Digitalisierung schreitet – oder eher rast –immer weiter voran. Ein Trend, der noch vor wenigen Jahren nicht einmal ausgewiesenen Experten ein Begriff war, prescht besonders kraftvoll vor: die Auslagerung von Daten in sogenannte Clouds (Wolken). Vorteil: Dokumente müssen nicht mehr auf der eigenen Festplatte gespeichert werden. Dies schont Speicherkapazitäten auf dem eigenen Rechner und noch dazu gibt es keinen Datenverlust, sollte der heimische Computer oder der Unternehmens-Server den Geist aufgeben.