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Mittelstand erschreckend schlecht vorbereitet: Ineffektive Denkmuster und falsche Investment-Entscheidungen

Die meisten US-Amerikaner haben nicht genug Geld für den Ruhestand gespart. Man könnte davon ausgehen, dass dies vor allem ein Problem des niedrigeren Einkommensschichten sei, doch ein Bericht des Think Tanks SCEPA – The New School zeigt, dass selbst wohlhabende US-Bürger bei weitem nicht genug Geld gespart haben.Millionen von Hochverdienern kämpfen immer noch darum, genug zu sparen. Laut der Studie von SCEPA haben schockierende 27 Prozent der Arbeitnehmer mit einem Einkommen über der sozialversicherungsrelevanten US-Lohngrundgrenze keinerlei Altersvorsorge. Die Lohngrundgrenze liegt für das Jahr 2020 bei 137.700 USD. Dies bedeutet, dass mehr als ein Viertel der Arbeitnehmer mit einem sechsstelligen Einkommen nicht in der Lage ist, Geld für den Ruhestand zurückzulegen.Auch andere Gutverdiener haben hier erhebliche Probleme. Bei Sparern mit einem Einkommen von mehr als 137.700 USD, beträgt das durchschnittliche Anlagevermögen lediglich 252.000 USD.

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Je früher Sie beginnen, desto besser.

Wenn es um wachsenden Wohlstand für den Ruhestand geht, ist die größte Waffe, die uns zur Verfügung steht, die Zeit. Stellen Sie sich vor, Sie fangen mit 40 Jahren an, 300 EUR pro Monat für den Ruhestand zu sparen, und gehen mit 65 in Rente. Wenn Ihre Investitionen eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7 Prozent bringen – eine absolut realistische Durchschnittsrendite von Aktien –, werden Sie am Ende etwa 227.700 EUR besitzen. Davon entfallen 137.700 USD auf Gewinne, da Sie im Laufe dieser 25 Jahre 90.000 EUR (3.600 EUR pro Jahr * 25 Jahre) eingezahlt haben. Aber stellen Sie sich nun vor, Sie fangen stattdessen im Alter von 30 Jahren an, diese 300 EUR pro Monat zu sparen. Plötzlich haben Sie ein Zeitfenster von 35 Jahren, nicht von 25 Jahren. Unter der Annahme, dass die gleichen 7 Prozent Rendite erzielt werden, wird Ihr Vermögen am Ende etwa 497.600 EUR beinhalten. Das entspricht einem Gewinn von 371.600 EUR, wenn man die 126.000 EUR einbezieht, die Sie selbst einzahlen werden (3.600 EUR pro Jahr * 35 Jahre). Auch wenn Sie vielleicht geneigt sind, Ihr Alterssparen auf einen späteren Zeitpunkt im Leben zu verschieben: Ihr Vermögen wird je stärker wachsen, desto früher Sie mit dem Aktiensparen beginnen. Und das könnte den Unterschied ausmachen, ob Sie Ihre goldenen Jahre genießen oder von der Hand in den Mund leben müssen.

Verlassen Sie ineffektive Denkmuster!

Unsere Art zu denken basiert auf einer sehr frühen Prägung. Unser Verstand ist wie ein Rechner, auf dem schon in Kindheit und Jugend die wichtigsten Programme installiert werden. Durch Aussagen, die wir  von unseren Eltern auch über das Thema Geld hören, werden Vorstellungen fest in unserem Verstand abgespeichert. „Das hat meine Mutter immer so gemacht“ ist auf die Frage, warum man Geldfragen auf eine bestimmte Weise behandelt, genauso gültig wie auf welche Weise man Spaghetti zubereitet. Wer etwa auf die Bitte nach Geld von der Mutter immer an den Vater verwiesen wird, prägt sich ein, dass der Mann im Haus die Finanzen in der Hand hält und Frauen nicht selbstständig über Geld verfügen können. Oder wenn zum Beispiel die Eltern im Zweiten Weltkrieg oder in einer harten Wirtschaftskrise gelebt haben, werden deren Erfahrungen der Knappheit die eigenen Verhaltensmuster beeinflussen und man wird immer davon ausgehen, dass Geld nie in ausreichendem Maße vorhanden sein kann. Erfahrungen, die man als junger Mensch gemacht hat, sind essenziell für die ersten eigenen Schritte im Umgang mit Geld, da man das Verhalten der Eltern genau studiert und im Unterbewusstsein abspeichert. Wenn man als junger Erwachsener selbst ans Geldverdienen kommt, kupfert man die Einkommensmuster der Eltern ab, ohne sich dessen bewusst zu sein. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und was er sich erst einmal angelernt hat, ändert er nicht so einfach. Man kann sich später nur von den elterlichen Denkstrukturen lösen, indem man sich ihrer bewusst wird und sich dann entsprechend umpolt. Damit Sie fortan die richtigen finanziellen Entscheidungen fällen, müssen Sie verinnerlichen, dass Sie die Kontrolle über Ihr (Geld-)Leben haben. Hören Sie auf, Lotto zu spielen und beginnen Sie Ihre Finanzen gründlich zu analysieren. Ist das Zertifikat, das Ihnen Ihr Bankberater verkauft hat, wirklich so wertvoll wie besprochen?

Ein hohes Nettoeinkommen allein reicht nicht

Viele Leute denken, dass sie allein schon aufgrund des hohen Gehaltes, das am Monatsanfang auf ihrem Konto landet, bereits vermögend sind. Doch damit liegen sie falsch. Der richtige Maßstab für Wohlstand ist das Nettovermögen einer Person – also der Geldwert aller Assets. Neben dem Einkommen zählen dazu beispielsweise Ersparnisse und Erträge aus Investitionen. Dies können idealerweise Dividenden aus Unternehmensbeteiligungen sein. Wenn Sie ein Vermögen aufbauen möchten, sollten Sie so früh wie möglich damit beginnen, Ihr Geld nicht auf dem Sparbuch oder unter der Matratze versauern zu lassen, sondern klug mit ihm zu wirtschaften.

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