Haben Sie auch den Eindruck, dass Fußgängerzonen und Einkaufspassagen immer mehr zu „Geisterstädten“ werden? Überall stehen Läden leer: Viele, vor allem kleinere Fachgeschäfte haben aufgegeben. Schuld daran hat nicht allein die Pandemie, es ist vor allem der Siegeszug des Online-Handels, der physische Läden verdrängt. Diese Entwicklung war schon lange vor Corona im Gange und wurde nun lediglich beschleunigt.

Man hatte sich bei Facebook (heute Meta) über die Jahre irgendwie schon daran gewöhnt: eine Erfolgsmeldung jagt die nächste, die Superlativen geben sich die Klinke in die Hand. Ist diese Zeit nun vorbei? Zumindest hat es einen Kursabsturz, wie er Anfang Februar passierte, in der knapp zehnjährigen Börsengeschichte des Unternehmens noch nie zuvor gegeben. Die Aktie von Meta stürzte innerhalb eines Tages um 30 % ab!

„Atomkraft? Nein danke“ – der Leitspruch der Anti-Atomkraft-Bewegung der Siebziger und Achtziger hat eine ganze Generation begleitet und für viele Diskussionen gesorgt. Vorerst beendet wurde die Kontroverse, als Angela Merkel für Deutschland nach der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima den Ausstieg aus der Kernenergie erklärte. Zahlreiche Vorzeichen haben sich jedoch seither geändert.

Auf das letzte Jahr geblickt waren die spektakulärsten Börsenstürmer klar bei den Tech-Werten zu finden – dem pandemiebedingten Digitalisierungs-Boost sei’s gedankt. Viele andere Bereiche wirkten für „Mr. Market“ dagegen blass, selbst wenn auch hier solide Wachstumsraten und zukunftsgerichtete Unternehmensentwicklungen zu verzeichnen waren. Mit der neuen Zinspolitik der FED kündigt sich nun eine veränderte Investitionslandschaft an.

Viele von Ihnen werden sich noch an die Zeit erinnern, als zu bestimmten Zeitpunkten im Jahr der große Run auf die Kaufhäuer stattfand. Wahre Menschenmassen drängten sich lange vor der Öffnung vor den Eingangstüren. Und wenn die schließlich öffneten, gab es einen ungebremsten Ansturm auf die sogenannten Krabbeltische.