Bitcoin – der riskante Traum vom schnellen Geld
Es kann einem schon schwindelig werden, wenn man sich die Entwicklungen – nach oben wie unten – des Krypto-Flaggschiffs Bitcoin im letzten halben Jahr ansieht. Konnte man einen Bitcoin im Oktober 2020 noch für knapp über 10.000 USD ergattern, knackte Bitcoin erst kürzlich die 60.000er-Marke. Klar, dass es bei derartiger Akrobatik zunächst einmal für viele Anleger schlichtweg verlockend erscheint, auf den Zug aufzuspringen und zu investieren. Wer hat nicht schon mal gedacht: „Wenn ich doch damals eingestiegen wäre!“ Und die vielfach lesbaren Verheißungen vom prognostizierten Überschreiten der 100.000-Dollar-Marke lassen das Blinken des „digitalen Goldes“ weiterhin verführerisch wirken. Doch es gibt auch andere Stimmen.
„Das Flaggschiff Bitcoin wird aus politischen Gründen sterben müssen.“
– Thorsten Hens, Professor für Wirtschaft am Swiss Finance Institute und am Institut für Banking und Finance (IBF) an der Universität Zürich.
Aktuell hat Bitcoin insgesamt ungefähr eine Marktkapitalisierung, die dem Bargeldumlauf eines kleinen Landes wie der Schweiz entspricht. Laut Prognose von Ökonom Thorsten Hens kann die nächste Spekulationsblase noch bis maximal 100.000 USD laufen und es folgen Verbot, Erschweren oder Verdrängung des Krypto-Giganten, weil die Staaten mit eigenen Kryptowährungen in den Markt drängen. Wann diese Entwicklung einsetzt, kann niemand vorhersagen – speziell beim Bitcoin muss man aber wohl mit allen Extremszenarien rechnen.
Wer sich eingehender mit dieser Perspektive auf das Thema Bitcoin auseinandersetzen möchte, dem sei das Interview mit Thorsten Hens bei Focus Mission Money von Anfang März empfohlen – wirklich mehr als interessant!
Wir setzen weiterhin auf Aktien mit starken Geschäftsmodellen und guten Zukunftsperspektiven.
Letztlich ist es eine persönliche Entscheidung, ob Sie den Krypto-Weg einschlagen beziehungsweise weitergehen – vor allem mit Blick auf die Risikobereitschaft gegenüber einer schier nicht vorhersehbaren Entwicklung. Wir, das Team von Privatinvestor, haben eine andere Philosophie: Wir setzen auf wertbasierte Unternehmen und Aktientitel, die in Markt und Wettbewerb transparent durchleuchtet und auf der Basis von nachvollziehbaren Kriterien bewertet werden. Natürlich entstehen auch hier keine Garantien für die konkrete Wertenwicklung einzelner Assets – aber eine fundierte Grundlage für plausible Entscheidungen und Strategien zur langfristigen Kapitalanlage und wertbasiertem Vermögensaufbau.
Keine Kosten. Kein Risiko. Keine Abofalle.
Auf gute Investments!
Ihre Kerstin Franzisi
Chefredakteurin Der Privatinvestor
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