Das Geschäft mit der Pflege – ein nachhaltiges Vorbild aus Down Under

Ein Bereich, der uns und viele Anleger immer wieder bewegt, ist das Thema Nachhaltigkeit und Ethik beim Investieren. Gerade bei vielen Großkonzernen lassen sich hier immer wieder kritische Aspekte finden. Nehmen wir beispielsweise die Wasserpolitik von Nestlé. Der Konzern kaufte jahrelang in Entwicklungsländern Trinkwasserquellen auf. Die dortige Bevölkerung verlor damit den freien Zugang zu diesen Quellen. Das gesunde Wasser, das von Nestlé in den Supermärkten angeboten wird, können sich diese Menschen nicht leisten.

Philip Morris – der Marlboro-Konzern erfindet sich neu

Immer wieder werden wir nach krisenfesten und konjunkturunabhängigen Investments gefragt. Eine Branche, die quasi als Grundlage ihres Geschäftsmodells eine kontinuierlich stabile Absatzrate verzeichnen kann, ist die Tabakbranche. Die Geschäftslage ist nicht von der Konjunktur abhängig. Wer dem Laster nachgeht, findet auch Wege, es zu finanzieren. Die Kundenbindung funktioniert sozusagen wie ein Abo-Modell mit Suchtfaktor als Laufzeitbasis. Moralisch-ethisch mag man davon halten, was man will – für das Geschäftsmodell kommt dies einer Absatzgarantie gleich.

Macht Go-Ahead bald wieder Vorwärts?

Ob in Europa, Asien oder den USA – überall mussten Unternehmen die im Personenverkehr tätig sind hohe Einbußen hinnehmen. Das britische Verkehrsunternehmen Go-Ahead bildet da keine Ausnahme. Macht das Unternehmen seinem Namen entsprechend bald wieder vorwärts oder bleibt der Rückwärtsgang noch länger bestehen? Fest steht, ohne die Corona-Krise wäre Go-Ahead gut aufgestellt.

Nestlé – kein „kalter Kaffee“

Nescafé ist Ihnen sicherlich ein Begriff. Mit dieser Marke sorgte der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé bei Verbrauchern erstmals 1938 für Furore. Den in heißem Wasser löslichen Instantkaffee kannte nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland buchstäblich jedes Kind. Na ja, wenn es halt mal schnell gehen muss. Heute hat die Angebotspalette des Konsumgüterkonzerns fast jede Grenze gesprengt. Nicht nur im Kaffee-Business hat sich viel getan. Das Markenportfolio ist derart groß, dass man als Konsument schon mal den Überblick verlieren kann. Viele Verbraucher konsumieren tagtäglich Nestlé-Produkte, ohne dies zu wissen.
Der Privatinvestor Blogartikel DAX

Der DAX wird zum DAX 40 – warum wir diesbezüglich cool bleiben

33 Jahre nach seiner Auflegung will sich der deutsche Leitindex neu erfinden. Im September wird der „DAX 30“ zum „DAX 40“. Zu den jetzigen Index-Titeln kommen also zehn weitere hinzu. Auch am Regelwerk, also an den Kriterien die Unternehmen überfüllen müssen, um in den DAX aufgenommen zu werden und um darin bleiben zu können, wird es Änderungen geben.

FIVERR: 60% Umsatzwachstum sind „Mr. Market“ nicht genug

FIVERR gab vor zwei Woche seinen Zahlen zum zweiten Quartal 2021 bekannt. Die Reaktion an der Börse glich einem Erdrutsch: innerhalb eines Tages sackte der Kurs von 230 auf 180 USD und damit um 20 % ab. Auch in den Folgetagen ging es weiter nach unten. Zeitweise stand die Aktie von FIVERR nur noch bei 168 USD. Zur Erinnerung: im Februar notierten die Anteilsscheine sogar schon mal zu 320 USD. Was ist nun passiert, dass die Aktie von einem Tag auf den anderen vom „Superstar“ zum „Parier“ wurde? Der Umsatz legte im zweiten Quartal um 60% zu. Im ersten Quartal ging es noch mehr als 70 % - scheinbar war das jetzige Wachstum „Mr. Market“ nicht genug.

Es läuft wieder – der pandemiegebeutelte Biermarkt erwacht

Produkte des Grundbedarfs sind krisenfest und durch nichts zu erschüttern. Was zum täglichen oder zumindest regelmäßigen Verbrauch im Alltag zählt, ist nicht konjunkturabhängig, sondern wird im Groben und Ganzen kontinuierlich konsumiert. Keine großen Erschütterungen zu erwarten für Unternehmen, die in diesem Bereich angesiedelt sind. Das klingt aus Anlegersicht natürlich herrlich sicher. Aber gilt das wirklich immer?

Apple: Profitabelstes Unternehmen der Welt.

In Deutschland gab es einmal den Spruch: „Wer einmal hinterm Stern gesessen, der wird Mercedes nie vergessen.“ So manche Autofahrer kamen bei diesem Satz ins Schmunzeln, für viele war da aber mehr als ein Körnchen Wahrheit dabei. Im Wettbewerb um mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones ist gerade eine ähnliche Entwicklung ab. Wer sich einmal ein iPhone zulegte, wird sich sehr wahrscheinlich auch beim nächsten Mal für diese Marke von Apple entscheiden und nicht für ein Gerät aus dem Hause Samsung, Huawei oder Xiaomi. Und wer einmal im PC- und Notebooksegment von anderen Herstellern in die Apple-Welt wechselte, will sicherlich auch nie wieder zurück.

Central Japan Railway: bald wieder in Fahrt?

Auch wenn Sie sich wenig für Sport interessieren, die letzten beiden Wochen kamen Sie aufgrund der täglichen Nachrichten nicht daran vorbei. Erstmals in der Geschichte wurden die Olympischen Spiele, die dieses Jahr in Tokio stattfanden, weitestgehend ohne Publikum ausgetragen. In den Medien wurde dennoch fleißig berichtet. Trotzdem war diesmal alles anders. Vielen Unternehmen der Gastronomie- und Touristikbranche entging diesmal viel Geld. Auch Top-Sponsoren wie der japanische Bierbrauer Asahi und Coca-Cola machten diesmal kein Geschäft

Hauptsache gesund – der Pharmariese aus Basel

Wenn Märkte und Aktienkurse derart in Bewegung sind wie zurzeit, ist es umso wichtiger, dass Sie in Ihrer langfristigen Anlagestrategie breit aufgestellt sind und sich an möglichst krisenfesten und zukunftsfähigen Geschäftsfeldern orientieren. Dahingehend stabile Bereiche finden wir beispielsweise in den Themen Digitalisierung und Grundbedarf. Hier wird definitiv auch in Zukunft die Musik spielen. Die digitale Transformation – durch COVID 19 massiv beschleunigt – ist ebenso unumkehrbar wie stetig wachsend. Und die Güter und Produkte des täglichen Lebens, der Grundbedarf eben, werden auch weiterhin ge- und verbraucht werden. Mit wachsender Weltbevölkerung und steigender Kaufkraft in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern ist auch hier ein kontinuierliches Wachstum zu erwarten.

Über den Wolken – der IT-Gigant auf Wachstumskurs

Microsoft. Der IT-Riese aus Redmond ist so etwas wie ein Synonym für Computertechnologie und Software. Jeder kennt mindestens das aktuelle Betriebssystem Windows 10 (11 steht bereits in den Startlöchern) für PCs. Genauso steht es mit der Office-Software. Oder haben Sie etwa noch nie Word oder Excel benutzt? Allerdings liegt der Fokus für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens mittlerweile auf anderen Bereichen. Die großen Potenziale sieht Microsoft heute in den Themen Cloud und Künstliche Intelligenz (KI). Dabei hat das Unternehmen genau in diesen Bereich erst kürzlich einen bereits fest zugesagten Milliarden-Auftrag des Pentagons verloren.

Rohr frei für Wasserstoff im Rhein-Ruhr Gebiet

Air Liquide baut seine Wasserstoff-Infrastruktur kontinuierlich aus. Neues Projekt ist unter anderem der Bau einer neuen Elektrolyse-Analyse in Oberhausen. Darüber will der Industriegasespezialist Schlüsselindustrien im gesamten Rhein-Ruhr-Gebiet mit Wasserstoff versorgen können. Die Anlage soll eine Gesamtkapazität von täglich 30 Megawatt haben. Schon Anfang 2023 soll der Betrieb aufgenommen werden. In einer ersten Phase ist eine Kapazität von 20 Megawatt geplant. Die Versorgung seiner Industriekunden wickelt Air Liquide über sein in der Region betriebenes Pipeline-Netzwerk ab. Die neue Wasserstoff-Elektrolyse-Anlage soll nämlich an diese bestehende Infrastruktur angeschlossen bzw. in diese integriert werden.